7. Adventskalender-Türchen

Heute wartet eine besondere Überraschung auf Euch. Normalerweise denkt man bei einer Gugelhupf-Form sofort an einen Rührkuchen... doch mit dem heutigen Adventskalender-Türchen werde ich Euch bestimmt überraschen.

Rotkraut-Gugelhupf

Das man Semmelknödel in Form einen Gugelhupfs servieren kann, das ist manchen schon bekannt. Doch bei dieser Rezept-Idee wird das Rotkraut auch gleich noch mit verpackt.

Seit einiger Zeit arbeite ich mit den Produkten von Pampered Chef® und bin von der Qualität dieser Küchenwerkzeuge und Backformen begeistert. Ich bin ja weniger die Naschkatze sondern bevorzuge die herzhafte Küche.
Beim Anblick der Kranzform und einem kleinen Rest von meinem Rotkraut-Dattel-Salat kam mir eine wunderbare Idee in den Sinn. Es lässt sich anstelle eines großen Gugelhupfs natürlich mit der passenden Form auch Mini-Gugelhupfs zubereiten. Achtung: Hier minimiert sich dann die Backzeit.

Übrigens... wer das Rezept des Rotkraut-Dattel-Salates noch nicht kennt, den mag ich dazu animieren, das in Kürze mal auszuprobieren. In jedem meiner Team-Events in der Vorweihnachtszeit ist dieses Rezept aus meinen 5-Elemente-Rezeptbuch ein Highlight und heiß beliebt. Es lässt sich zudem auch noch abwandeln unter dem Motto aus 1 mach 3 indem man den Krautsalat am nächsten Tag nochmals in Traubensaft aufkocht und warm genießt oder mit Sahne zur Suppe püriert. Mit dem Rotkraut-Gugelhupf ist jetzt eine 4. Verwendungs-Variante entstanden.

Zutaten für den Rotkraut-Gugelhupf sind wie folgt:
350g altbackene Brötchen
120g erwärmte, geschmolzene Butter
120g gegarte Maronen
etwas Öl zum Anrösten der Maroni
40g Mehl
400g fertig gegartes Rotkraut oder Rotkraut-Dattel-Salat
120g Blauschimmelkäse
5 Eier 
60g TK Heidelbeeren
Salz, Pfeffer, Muskat, Kurkuma
weiche Butter und Mehl für die Form
einige  Butterflöckchen

Es können Reste vom Rotkraut-Dattel-Salat im Gugelhupf-Rezept verarbeitet werden oder alternativ gegartes Kraut aus dem Glas verwendet bzw. frisches Kraut zuvor selbst gekocht werden.

Die Zutaten und Zubereitung des Rotkraut-Dattel-Salates sind in einem Rezept-Video in YouTube zu finden. Dazu einfach HIER KLICKEN

Zubereitung des Rotkraut-Gugelhupfs in einzelnen Steps:

1. Die altbackenen Brötchen in etwa 2 cm große Stücke schneiden und die erwärmte Butter darüber verteilen.

2. Maroni klein schneiden und in etwas Öl leicht anrösten, abkühlen lassen und mit Mehl bestäuben.

3. Den Blauschimmelkäse in kleine Stücke schneiden oder zupfen. Die Eier trennen. Das Kraut abtropfen lassen.

4. Semmelwürfel, Kraut, Heidelbeeren, Maroni, Käse und Eigelbe miteinander vermischen und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Kurkuma würzen.

5. Eiweiß steif schlagen und untermischen. Die Gugelhupf-Form mit weicher Butter einfetten und mit Mehl gut ausklopfen und dann die Masse einfüllen. Bei 170°C im Backofen etwa 45-55 Minuten backen und anschließend 15 Minuten ruhen lassen und erst dann vorsichtig aus der Form stürzen.

Hinweis für stressfreie Festtage: Die Gugelhupf-Masse am besten bereits am Vortrag zubereiten und in die Form abfüllen.

Viel Spaß mit diesem Rezept, dass Du Dir auch gerne noch downloaden kannst. 
Einfach HIER KLICKEN

About the Author

In den letzten Jahren habe ich über 600 Kochevents mit unterschiedlichen Themen geleitet. Im eigenen Ausbildungsinstitut unterrichte ich als Dozentin die Ausbildung in 5-Elemente-Ernährungsberatung. Im eigenen Buchverlag veröffentliche ich meine Rezepte... und in der Gastronomie entwickle ich kreative Speisenkonzpete zur Umsetzung einer gesunden Küche im Berufsalltag. Und in meiner Freizeit erkunde ich auf Reisen sehr gerne Land & Leute um mich von ihren Esskulturen zu inspirieren.

  • Gerlinde sagt:

    Ich bin ja ein riesiger Fan des Rotkraut-Dattel-Salates und nun sehr gespannt, diesen Rotkraut-Gugelhupf auszuprobieren.

  • Ursula sagt:

    Hallo Isabel, kann man den Gugelhupf auch mit der kleinen Gugelhupfform im Dampfgarer des Thermomix machen?
    Ich könnte mir vorstellen, dass er da richtig „fluffig“ wird…
    Auf jeden Fall ein tolles Rezept, möchte ich unbedingt machen und freu mich drauf!!!

    • Liebe Ursula, ganz bestimmt… ich dämpfe die Semmelknödel sowieso immer und kann mir gut vorstellen, dass es klappt. Es ist ein Rezept von meiner Mutter und drum hab ich es original-getreu so belassen… ehrlich gesagt hab ich auch gleich ans Dämpfen gedacht und werde das selbst noch testen.
      Übrigens… ich wurde auch angeschrieben, was man anstelle des Blauschimmel-Käse verwenden könnte… da stelle ich mir Frischkäse und Parmesan als Alternative vor.

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